Lieber Besucher, Du befindest Dich auf der alten Website des Berliner Schachverbandes. Diese Seiten werden nicht mehr gepflegt, bleiben aber dauerhaft online. Eine Integrierung der Seiten in das neue System ist geplant, kostet aber eine Menge Zeit.
Aktuelle Informationen zum Schach in Berlin findest Du auf www.berlinerschachverband.de. Der Webmaster.

 Home 
 Archiv 
 DWZ 
 BMM 
 Links 
 Ausbildung 
 Mitteilungsblatt
Chronik | Turniere | Presse | Homepage | Schachzettel | Anekdoten | Partien | Downloads
 
Geschichte     2011   2010   Senioren-EMM   IBB   Verbandstag   NARVA-Turnier   Zugzwang-GP    Senioren-LK   Kinderturnier RWN   FV-Endrunde   Himmelfahrt   Ströbeck   Rathaus Schöneberg   Abrafaxe-Turnier   Thyrow   SGW-Blitz   Sen.-turnier   Police   Ralf Hantusch   Marathonblitz   Fritz Baumbach   Fredersdorf     2009     2008     2007     2006     2005     2004     2003     2002     2001     2000     1990 - 1999     1946 - 1989     1933 - 1945     1921 - 1932     1901 - 1920     19.Jahrhundert     18.Jahrhundert
Spieler
Verband
Vereine
Ehrungen
Statistik

Aktuelle Links
BPMM 2011
Klassenturniere

Vorsitz 2011
Marathon 2011

BMM Skript
Grand Prix 2010/11
BFL 2010/11

M-Klasse 2011
OQT 2011
BSEM 2011
BFSEM 2011
BFBEM 2011
BFEM 2011
OBSenEM 2011

IBB 2010
BBEM 2010
BBMM 2010
BPEM 2010

Schachschule
Adressenmaterial

IBB
IBB

 Benutzer: Passwort: Registrieren 

In dieser Box könnte ein Text von Dir stehen. Einfach das Formular ausfüllen.

  16. Senioren-Länderkampf Berlin gegen Brandenburg

von Martin Sebastian

Alle Fotos

8. Mai 2010 im Milchhäuschen Weißensee

Martin Sebastian
Milchhäuschen  

Der Berliner Seniorenreferent Werner Wiesner hatte als turnusmäßiger Gastgeber in diesem Jahr am 8. Mai zum Ländervergleich eingeladen. Spielort war zum wiederholten Mal die Gaststätte "Milchhäuschen" am Weißen See im gleichnamigen Stadtteil von Berlin. Der Name der Gaststätte ist durchaus mal Programm gewesen. Bereits 1913 wurde genau an dieser Stelle in dem ehemaligen Gartenhaus des Schlosses Weißensee eine Milchverkaufsstelle eingerichtet. Das Schloss brannte 1919 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. 1965 musste die alte Bausubstanz dem Zahn der Zeit Tribut zollen. Der Neubau lädt seit 1976 mit einem herrlichen Blick über den Weißen See und in einem idyllischen Park zum Verweilen ein.

Zu jeder Jahreszeit kann man rund um den See wandern und die verschiedensten Entdeckungen machen (Tiergehege, Spielplatz u.v.m.). Im Sommer lädt die Plansche (Strandbad Weißensee) zum Baden ein und der Bootsverleih zum Rudern. Im Winter ist der zugefrorene See ein beliebter Treff zum Schlittschuhlaufen.

Was man auch immer getan hat, die gute Küche und der überaus nette Service in der Gaststätte "Milchhäuschen" lassen den Tag zum perfekten Erlebnis werden. Das Team um den Geschäftsführer Oswald Wachenbrönner gab sich alle erdenkliche Mühe. Aus eigenem Erleben kann ich die Gaststätte für eine Einkehr nur wärmstens empfehlen. Vom Frühstück über ein opulentes Mittagessen bis zur großen Auswahl an Kuchen sowie den dazugehörigen gepflegten Getränken ist höchstes Lob angesagt. Da hat Werner Wiesner ein gutes Händchen bei der Auswahl des Spielortes gehabt.

Martin Sebastian
Weißer See  

In dieser super Umgebung fand also am Samstag, den 8. Mai bereits zum dritten Mal der traditionelle Ländervergleich der Berliner und Brandenburger Senioren statt. Vorausgeschickt sei, dass die freundschaftliche Atmosphäre sowie der gegenseitige Respekt den Berichterstatter tief beeindruckt hat. An den Brettern dagegen wurde sich nichts geschenkt, da wurde hart um jedes Feld und jeden Bauern gekämpft. Nach Abgabe der Aufstellungen – es wurde an acht Brettern und mit 2h/40 Züge + 0,5h/Rest gespielt – war klar, dass die Favoritenrolle beim Berliner Team lag und das ziemlich deutlich. Es schien also eine leichte Aufgabe zu sein, beim Kampf um den neuen Wanderpokal gleich mal in Führung zu gehen. Der Pokal geht übrigens nach dreimaligem Gewinn in den endgültigen Besitz über und der Sieger muss den neuen stiften. Berlin hatte den vergangenen Zyklus im Vorjahr knapp mit 3:2 gewonnen. So begann also 2010 eine "neue Zeitrechnung".

Martin Sebastian
Günter Walter, Werner Reichenbach  

Der Verlauf des Wettkampfes war dann aber gar nicht so nach dem Geschmack der Berliner. Nirgends gab es nach den ersten zwei Stunden Vorteile. Als erstes Spiel war das an Brett 1 zu Ende. Aus Berliner Sicht hielt FM Reichenbach mit Schwarz zwar sicher die Kasse, konnte aber gegen den FM Walter auch nie die Initiative ergreifen – Remis also. Nach weiteren zwei Stunden wurde an den Brettern 6 bis 8 ebenfalls die Punkte geteilt. Da war auf Berliner Seite schon ein ganz klein wenig Glück dabei, aber das hat ja bekanntlich auch nur der Tüchtige. Nun wurde es Zeit für die Entscheidung. In einer komplizierten Partie mit gegenseitigen Angriffschancen hatte FM Welz die besseren Argumente und konnte den Widerstand der einzigen am Wettkampf beteiligten Frau (schade eigentlich) FM Eveline Nünchert brechen. Das sollte dann auch schon der sogenannte BIG POINT sein, denn an den Brettern 3 und 4 trennte man sich schließlich nach langem und hartem Ringen friedlich. Hier die Einzelergebnisse in der Übersicht:

Br.BerlinDWZ4½:3½BrandenburgDWZ
1FM Werner Reichenbach2179½:½FM Günter Walter2193
2FM Harald Lieb2184½:½CM Hubert Walkewitz2109
3FM Wolfgang Thormann2181½:½Rainer Tröger1960
4Heinrich Burger2073½:½Jürgen Lütje2012
5FM Dr. Peter Welz20981:0FM Eveline Nünchert1990
6Peter Krug2072½:½Klaus-Dieter Heckert1987
7Lothar Kollberg2008½:½Dr. Kurt Kollowa1891
8Thomas Glatthor1955½:½Erhard Bernhöft1809

Martin Sebastian
Harald Lieb, Werner Reichenbach, Hubert Walkewitz  

Mit dem knappsten aller Ergebnisse – 4,5:3,5 – konnten die Berliner Senioren am Ende doch noch den Sieg erringen. Ein großes Lob geht an die tapfer kämpfenden Brandenburger, die in einigen Partien die Gastgeber an den Rand einer Niederlage brachten und für einen spannenden Wettkampf sorgten.

Die beiden Mannschaftsleiter Werner Wiesner (Berlin) und Karl-Heinz Langer (Brandenburg) sprachen von einer gelungenen Veranstaltung und bedankten sich bei den Gastgebern im Milchhäuschen ganz herzlich. Die Brandenburger luden für die 17. Auflage des Seniorenvergleichs 2011 nach Potsdam ein.

Martin Sebastian
Von links nach rechts, vorn: Hubert Walkewitz, Heinrich Burger, Wolfgang Thormann; mitte: Eveline Nünchert, Kurt Kollowa, Erhard Bernhöft, Werner Wiesner; hinten: Thomas Glatthor, Peter Welz, Klaus-Dieter Heckert, Rainer Tröger, Jürgen Lütje, Werner Reichenbach  

Autoreninfo

Martin Sebastian,
Jahrgang 1957, ist Materialwart des Verbandes, 2010 wurde er zum Vizepräsidenten des Verbandes gewählt.

vizepraesident@berlinerschachverband.de

BSV © 09.05.2010

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Aktuelle Termine

Offizieller Terminplan

2010/11
aktualisiert vom
Landesspielleiter
am 24.04.2011

Offizieller Terminplan

2011/12
aktualisiert vom
Landesspielleiter
am 31.05.2011

Mai 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Termin melden

Elektroschach
Elektroschach

Schachhaus Mädler
Schachhaus Mädler

Schach
Schach




Seite empfehlen Seite drucken

Mitgliederdatenbank Webmail

Nix
Nix
Impressum | Autoren | Werbung | Newswriter | Admin | Weblog | Mediadaten | phpCMS | Wetter

Copyright © 1996 - 2010 - Berliner Schachverband e.V.
powered by phpCMS

Nix
Nix