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  Max Harmonist

Lebensdaten

* 10.02.1864 in Berlin
† 16.10.1907 in Berlin

In memorian Max Harmonist

Vor 100 Jahren, am 10.Februar 1864, wurde in Berlin Max Harmonist geboren, ein Schachmeister, der es verdient, der Vergangenheit entrissen zu werden.

Max Harmonist war schon von Natur aus für das Schachspiel veranlagt; bereits als Knabe spielte er seine ersten Partien. Im Jahre 1885 gewann er den ersten Preis im Hauptturnier des Deutschen Schachbundes in Hamburg und errang so als Einundzwanzigjähriger die deutsche Meisterwürde. Er beteiligte sich danach auch an internationalen Turnieren, kam dabei jedoch nicht über gute Einzelleistungen hinaus. In Frankfurt am Main 1887 gewann er u.a. gegen Blackburne, Gunsberg (siehe unsere Partie) und Schallopp. Im gleichen Jahr gewann er das Jubiläums-Meisterturnier der Berliner Schachgesellschaft, ohne eine Partie zu verlieren. Das internationale Meisterturnier in Breslau 1889 sah ihn als Sieger über Louis Paulsen, Schiffers und von Minckwitz.

Max Harmonist war ein regelmäßiger Besucher des bekannten Berliner Schachcafés "Kaiserhof". Dort spielte er Vorgabe- und Beratungspartien. Noch mehr Interesse zeigte er allerdings für Probleme der Literatur und des Theaters. Diese Neigung wird verständlicher, wenn man weiß, daß sein nicht alltäglicher Beruf der eines Tänzers an der königlichen Oper war. Seine schachlichen Leistungen litten jedoch bald unter einer schleichenden Krankheit, der Gehirnparalyse, der er schließlich am 16.Oktober 1907 in Berlin erlag.

Eine seiner schönsten Partien sei anläßlich seines hundertsten Geburtstages den Schachfreunden in Erinnerung gebracht. Sie wurde im Jahre 1887 im Frankfurter Meisterturnier gespielt.

Gunsberg,I - Harmonist,M [C50]
Frankfurt/Main, 1887

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Lc5 4.d3 d6 5.Le3 Lb6 6.Sbd2 Sf6 7.Sf1 Der Springer strebt nach g3. 7...d5 8.exd5 Sxd5 9.Dd2 h6 10.0-0-0 Le6 11.Lb5 Dd6 12.Sg3 f5! Ein vielseitiger Zug; er verhindert 13.Se4, droht 13. ... f4 und erzwingt damit den folgenden Abtausch, der dem schwarzen Turm die a-Linie öffnet. 13.Lxb6 axb6 14.Sxe5!? Ein schönes Figurenopfer, dessen Korrektheit aber durch die erfindungsreiche schwarze Verteidigung in Frage gestellt wird.








14...Dxe5 15.Tde1 Txa2 [Falsch wäre 15...Dd6 wegen 16.Txe6+ Dxe6 17.Te1] 16.c4 0-0!! Glänzend gespielt !








17.Lxc6 [Falls nun 17.Txe5? , so 17...Ta1+ 18.Kc2 Sd4# !] 17...Dd4 18.Lxd5 [Vorzuziehen war vielleicht 18.cxd5 ] 18...Lxd5 19.cxd5? [Hier hätte 19.Se2! Schwarz in Verlegenheit gebracht.]








19...Ta1+ 20.Kc2 Da4+ 21.Kc3 Da5+ 22.b4? Weiß hat eine Figur mehr und möchte damit gern gewinnen. Nach 22.Kc2 Da4+ wäre die Partie durch ewiges Schach remis geworden.








22...Ta3+ 23.Kd4 c5+ 24.Ke5 Da8! 25.Kf4 Dd8 26.Db2 Txd3 0-1

Quelle: Manfred Zucker in SCHACH 2/1964, S.45

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